EMIL aktuell halten

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EMIL aktuell halten

EMIL wird regelmäßig aktualisiert, um Ihnen schnell Verbesserungen, Aktualisierungen und natürlich auch Korrekturen zukommen lassen zu können.

Die Aktualisierungen sind so aufgebaut, dass sie immer alle Änderungen beinhalten und Aktualisierungen daher problemlos auch übersprungen werden können. Aktualisierungen von Modulen, die Ihr System nicht betreffen, da Sie z.B. das betroffene Modul nicht einsetzen, werden automatisch für Sie ausgeblendet.

Wie funktioniert das?

Eine Aktualisierung läuft in zwei Etappen ab - einmal für den Server und einmal für die Arbeitsplätze. Der Ablauf ist so gewählt, dass Sie im Idealfall an Ihrem Arbeitsplatz weiterarbeiten können, während die neue Version eingespielt wird, und dass die eigentliche Betriebsunterbrechung auf wenige Sekunden begrenzt bleibt.

Etappe 1 - Der Server aktualisiert sich selbst

Eine Aktualisierung wird typischerweise von einem beliebigen Arbeitsplatz aus angestoßen - dem PC, an dem die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter gerade sitzt und die Aktualisierungsfunktion aufruft. Dieser Arbeitsplatz lädt das Aktualisierungspaket aus dem Internet (oder Sie haben es vorher manuell heruntergeladen und über die Offline-Variante eingespielt) und überträgt das Paket über das interne Netz an den EMIL-Server der Einrichtung.

Der Server würde sich nun normalerweise selbst beenden, um die Aktualisierung auszuführen - das würde aber bedeuten, dass für die Dauer der Aktualisierung niemand mit EMIL arbeiten kann. Stattdessen geht der Server einen eleganteren Weg: er legt eine Kopie von sich an, lässt diese Kopie das Aktualisierungspaket einspielen, und startet sie. Erst wenn die neue Instanz fertig und betriebsbereit ist, übernimmt sie - die alte Instanz wird beendet. Die Betriebsunterbrechung dauert dadurch nur wenige Sekunden; in der Regel kurz genug, um an den Arbeitsplätzen praktisch unbemerkt zu bleiben.

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Etappe 2 - Die Arbeitsplätze ziehen automatisch nach

Nach der Server-Aktualisierung liegt am Server eine neue Version vor, aber die Arbeitsplätze (auch der, von dem die Aktualisierung gestartet wurde) laufen noch mit der alten Version. Der neue Server hält für die Arbeitsplätze die passende Client-Version intern bereit: Beim nächsten Start von EMIL prüft der Client automatisch, ob am Server eine neuere Version vorliegt, lädt sie kurz, ersetzt sich selbst und ist sofort einsatzbereit. Sie müssen am Arbeitsplatz nichts weiter tun, als EMIL einmal zu beenden und neu zu starten.

So funktioniert es in nahezu allen Praxen und kleineren Einrichtungen: Die Aktualisierung wird an einem Platz angestoßen, der Server bringt sich auf den neuesten Stand, und jeder einzelne Arbeitsplatz holt sich die neue Version selbst, sobald die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter EMIL das nächste Mal startet.

In Klinik-Umgebungen, in denen ein gemeinsamer Client für alle genutzt wird, sowie in Citrix- oder anderen Terminalserver-Umgebungen, bei denen die Arbeitsplätze zentral ausgerollt werden, ist diese Selbstaktualisierung der Arbeitsplätze in der Regel nicht erwünscht oder technisch unterbunden. Hier übernimmt die IT-Administration die Verteilung der neuen Client-Version - typischerweise über die ohnehin etablierte Softwareverteilung (siehe Softwarepaketierung). Die Server-Aktualisierung selbst läuft in solchen Umgebungen genauso ab wie in einer Praxis.

 

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Nutzung in EMIL

Unter Administration (1) / Aktualisierung (2) finden Sie die Aktualisierungsfunktion:.

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Hinweis: Die Möglichkeit, EMIL von Ihrem Arbeitsplatz aus zu aktualisieren kann von Ihrer IT deaktiviert sein, wenn diese Ihre Arbeitsplätze über eine zentrale Softwareverteilung aktuell hält. Dann ist die im folgenden beschriebene Funktion für Anwender ausgeblendet.

Bitte beachten Sie, dass wie eingangs beschrieben die Aktualisierung nur einmalig von einem beliebigen Arbeitsplatz aus durchzuführen ist! Damit Sie vor Durchführung der Aktualisierung sehen können, welche Verbesserungen durch die Aktualisierung anstehen, zeigt die Aktualisierungsfunktion dies vorab an.

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Unter (1) sehen Sie die Liste der für Ihr System anstehenden Änderungen. Dabei prüft EMIL auf bei Ihnen vorhandene Module und blendet Änderungen aus, die Sie nicht betreffen.

Über (2) können Sie anschließend die Aktualisierung starten, die im Hintergrund ausgeführt wird, sodass Sie an Ihrem Arbeitsplatz weiterarbeiten können. Wenn Sie diese Aktualisierung nicht einspielen wollen, können Sie den Vorgang hier mit (3) abbrechen. Sie erhalten nach Abschluss der Aktualisierung einen Hinweis mit der Bitte, EMIL an Ihrem Arbeitsplatz neu zu starten, um die Änderungen für den Arbeitsplatz wirksam werden zu lassen. An allen anderen Arbeitsplätzen wird die Änderung dann beim nächsten Start von EMIL wirksam, Sie müssen nichts weiter tun.

Die Sonderoptionen (4) und (5) dienen dazu, z.B. nach einer fehlgeschlagenen Aktualisierung, nach der unter Umständen keine verfügbaren Updates mehr angezeigt werden, die Aktualisierung zu erzwingen. Bitte beachten Sie, dass diese Optionen nur in einem solchen Fehlerfall eingesetzt werden sollten und es für Ihr System ansonsten keinerlei Vorteile bringt, Aktualisierungen zu erzwingen, auch wenn Sie dadurch eventuell eine andere Versionsnummer bekommen. Eine unsachgemäße Anwendung kann u.U. zu einem nicht funktionsfähigen System führen.

Über (7) können Sie ein eventuell für die Internet-Verbindung von EMIL erforderliches Proxy hinterlegen - dies ist dann durch Ihre IT Betreuung durchzuführen.

Die Option (6) kann helfen, wenn durch eine Aktualisierung einmal ein Problem auftaucht, das produktives Arbeiten verhindert. In diesem Fall können Sie eine der vier vorhergehenden Versionen - vorzugsweise die letzte - reaktivieren. Details dazu finden Sie unter Wenn eine Aktualisierung fehlschlägt.

Wenn Ihr Arbeitsplatz keine Verbindung zum Aktualisierungsserver aufbauen kann, erhalten Sie kurz nach Aufruf der Aktualisierungsfunktion diese Meldung:

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Die Ursachen dafür sind meist Restriktionen in Ihrem Netzwerk, denn viele größeren Einrichtungen leiten aus Sicherheitsgründen den Internetverkehr über ein sogenanntes Proxy, wodurch eine direkte Verbindung fehlschlägt. Durch Anklicken von (1) können Sie die Daten des Proxy eintragen, das Ihnen Ihre IT Abteilung mitteilen kann (hier kann der ITC-Service nicht helfen).

Was auch immer der Grund dafür ist, dass EMIL nicht auf den Aktualisierungsserver zugreifen kann, es steht ihnen immer eine zweite Option zur Verfügung, in dem Sie über den Link https://itc-ms.de (2) die ITC Webseite ansteuern und dort im Bereich Service|Downloads das EMIL-Offline-Aktualisierungspaket herunterladen und dieses dann über (3) in die Aktualisierungsfunktion laden. Nach dem Laden werden bei der Online-Variante die bereitstehenden Änderungen angezeigt und können dann über OK installiert werden.

Hinweise für Umgebungen, in denen Clientupdates auf diesem Weg nicht möglich sind

In Umgebungen, in denen Arbeitsplätze auf diesem Weg nicht aktualisiert werden können und Updates in Paketen auf die Arbeitsplätze verteilt werden, können Aktualisierungen ebenfalls bequem eingespielt werden. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise unter Softwarepaketierung.